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Zwei Tage in Baden-Württemberg

Veröffentlicht am 24. Sep. 2010

Im Historischen Kelter in Grafenberg

Wir fahren nach dem Besuch im Gefängnis in den kleinen Ort Grafenberg. Dort gibt es auf einer kleinen Anhöhe einen Historischen Kelter, ein altes Gebäude, das früher eine Weinkelterei beherbergte. Dort wurden die Trauben mit einem Kelterbaum ausgepresst, der von vielen Arbeitern bewegt wurde. Vor einigen Jahren begann der Grafenberger Kulturverein, das Gebäude im damals schlechten Zustand mit sehr viel Freiwilligen-Arbeit liebevoll zu restaurieren. Entstanden ist ein schöner, großer Saal, in dem öffentliche und private Veranstaltungen aller Art stattfinden können. Beeindruckend ist vor allem die riesige Dachkonstruktion mit den vielen Holzbalken. Auch hier in Grafenberg ist das Kinomobil Baden-Württemberg e.V. regelmäßig zu Gast. Rund alle drei Monate gibt es Kino in diesem Ort, wie mir ein Vertreter des Kulturvereins erzählt. Jörg vom Kinomobil hat heute das Nachmittags-Programm für Kinder gestaltet, wir übernehmen das Abend-Programm. Vorher aber bauen Gustavo und Daniel ihre Kamera auf, um mit Jörg ein Interview zu führen. Die beiden planen, über diese Reise nach ihrer Rückkehr in Córdoba einen Film zu machen und sammeln dafür Filmmaterial. Jörg spricht glücklicherweise Spanisch, das macht die Fragen und Antworten einfacher. Er arbeitet erst seit zwei Monaten beim Kinomobil und erzählt, dass in Baden-Württemberg pro Monat rund 25 Spieltage mit Filmen für Kinder und Erwachsenen durchgeführt werden, ein dichtes Programm für die Mitarbeiter. Hin und wieder bieten die deutschen Kollegen den Kindern auch Trickfilm-Workshops an, in denen sie lernen können, Trickfilme selbst herzustellen. Einen der von Kindern gemachten Kurzfilme führt er uns vor. Das Kinomobil zeigt Filme nicht nur per DVD, sondern teilweise auch mit einem mobilen 35 mm-Projektor. Das würden Gustavo und Daniel zwar auch ganz gern tun, doch das geht bei ihren Touren auf den weitaus einfacheren Straßen und Sandpisten mit dem aufgewirbelten Staub, der sich überall absetzt, nicht. Jörg hatte für das Nachmittags-Programm die komplette Filmtechnik aufgebaut, wir können sie übernehmen und bestreiten das Abend-Programm mit „Hermanas“. Nach dem Film sprechen wir mit den Zuschauern über den Umgang Argentiniens mit der Diktatur, über die Prozesse, die gegen die Verantwortlichen der Militärdiktatur gerade in Córdoba und Buenos Aires geführt werden und über die Strafen, die die Angeklagten aufgrund ihrer Verbrechen erwarten. Argentinien hat für ältere Gefangene die Möglichkeit, Haftstrafen im eigenen Haus anzuordnen. Es wird jedoch darüber diskutiert, für die Taten der Militärdiktatur diese erleichterten Haftbedingungen aufzuheben.


In der JVA Tübingen

Unser Navi wählt für den Weg nach Tübingen nicht die Autobahn, sondern führt über Landstraßen durch den Schwarzwald, die interessantere Strecke. Gustavo und Daniel sind von der Schönheit der „Selva Negra“ beeindruckt. Ursprünglich sollten wir am Nachmittag in der Justizvollzugsanstalt Rottenburg einen Film zeigen, doch die Häftlinge hatten kein Interesse am Kino, daher erwartet man uns nun in der Untersuchungshaftanstalt in Tübingen. Das Gefängnis ist mit rund 60 Gefangenen belegt, die etwa bis zu einem Jahr auf ihren Prozess warten. Es ist vor rund 200 Jahren entstanden und hat die verschiedensten politischen Epochen erlebt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dort die letzte Todesstrafe in Deutschland ausgeführt. Die Guillotine, mit der die Strafe vollzogen wurde, steht heute in einem Museum, erzählt uns Herr Brüssel, der den Freizeitbereich in der JVA Rottenburg und in der JVA Tübingen leitet. Er erzählt uns auch, dass die Untersuchungshäftlinge im Gefängnis arbeiten können, aber nicht müssen. Allerdings dürfte die Beteiligung an der Arbeit weniger langweilig sein, als den ganzen Tag fast nichts zu tun. Ein wenig Sport und der Hofgang sind neben den Besuchen und Prozessvorbereitungen die einzigen Abwechslungen im Alltag der Häftlinge. Wir zeigen wieder einmal „Un oso rojo“, der auch hier den Gefangenen gut gefällt. Auch Herr Brüssel ist von dem Film beeindruckt. Er meint ebenso wie einige der Gefangenen, dass der Film die Situation nach der Entlassung mit den häufig fehlenden Chancen für eine Resozialisierung recht gut wiedergibt. Ein Gefangener aus Neapel sagt, dass er sich sehr gut in diesen Film hinein versetzen kann, weil seine Erfahrungen mit dem Leben in Süditalien ähnlich sind wie die hier gezeigten in Argentinien. Gustavo und Daniel fällt bei unserem Besuch auf, dass die Gefangenen vom Personal sehr respektvoll behandelt werden. Viel Zeit mit den Gefangenen zu reden, haben wir leider nicht mehr, denn um 18 Uhr müssen die Gefangenen zurück auf ihre Zellen. Wir verabschieden uns und werden herzlich eingeladen, einmal wieder mit einem Film vorbeizukommen. Diese Einladung haben wir schon öfter gehört. Mal sehen, ob sich dies noch vor der 250-Jahr-Feier der Unabhängigkeit lateinamerikanischer Länder realisieren lässt …


Läwe im Lewe – beim Kulturverein Ichenheim

Unser Navigationsgerät, ohne das diese Reise zur permanenten Suche nach dem richtigen Weg führen würde, leitet uns ein Stück des Weges durch Frankreich. Gustavo und Daniel stellen fest, dass sich die Orte auf beiden Seiten der Grenze wenig unterscheiden. Autoschilder und Wegweiser sind anders, auch die Firmennamen, aber die Orte und die Landschaft ähneln sich. Rund 450 Kilometer sind es an einem Punkt bis nach Paris. Gustavo und Daniel hätten nicht übel Lust, diesen Abstecher zu machen. Doch uns erwartet Ichenheim, ein kleiner Ort in der Nähe von Freiburg. Dort bauen wir im Saal des Gasthofes Löwen unsere große Leinwand auf. In den 50er Jahren gab es hier einmal ein Kino. Ichenheim hat heute längst kein Kino mehr, jedoch den rührigen Kulturverein „Läwe im Lewe“, übersetzt heißt das: Leben im (Gasthaus) Löwen. Im Zusammenarbeit mit dem Kinomobil Baden-Württemberg e.V. wird dort seit einigen Jahren alle zwei Monate ein Kinotag organisiert. Das zieht inzwischen ein Stammpublikum an, worauf die Ichenheimer sichtlich stolz sind. An diesem Mittwoch bestreiten wir das Programm, vom Kinderfilm „Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik“ angefangen über „Básicamente un pozo“ bis zu „Hermanas“. Auch das Publikum steigert sich, der Kinderfilm ist noch etwas spärlich besucht, der zweite Film hat schon mehr Zuschauer und beim dritten Film ist der Saal so gut wie gefüllt. Zu Gast beim Kinderfilm sind nicht nur die Vertreter des Kulturvereins aus Ichenheim samt Tüten voll mit selbst gemachtem Popcorn für die Besucher, sondern auch Julia Böttger, die Geschäftsführerin des Kinomobils. Außer diesem Wanderkino-Projekt in Baden-Württemberg gibt es in Deutschland nur noch  das Mobile Kino Niedersachsen. Alle anderen Bundesländer haben bisher keine ähnlichen Angebote, obwohl auch bei uns die kinofreien und -armen Regionen zunehmen. Das Kinomobil gibt es hier im Süden seit rund 20 Jahren. Das Team aus insgesamt sechs Mitarbeitern macht die gleiche Arbeit, die Gustavo und Daniel in ihrer Provinz Córdoba machen. Hier wird das Wanderkino jedoch nicht restlos vom Staat und dem Land getragen wie in Argentinien, es handelt sich um eine Mischfinanzierung aus Fördergeldern und dem Verkauf von Kino-Eintrittskarten. Die Preise sind jedoch mit 4 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder sehr viel günstiger als eine übliche Kinokarte, die heute etwa 7 Euro kostet.Das Kinomobil macht ein nicht-kommerzielles Filmprogramm, rund 70 Orte werden das Jahr über in Baden-Württemberg besucht, einer davon ist regelmäßig Ichenheim. Was für mich zunehmend spannend ist, an fast jedem Ort entwickeln sich zu den Filmen andere Diskussionen. Diesmal wird vom Vertreter des Kulturvereins die Frage aufgeworfen, ob „Básicamente un pozo“ wirklich ein Film für Kinder und nicht eher einer für Erwachsene ist. Er knüpft dies an die Darstellung der Trennung des Paares an, die ihm zumindest für jüngere Kinder etwas zu realistisch geschildert ist. Die „Grupo Humus“, die den Film gemacht hat, sieht ihren Film als einen für Kinder und Erwachsene jeden Alters an, ein Film für alle, die sich das innere Kind bewahrt haben. Ich teile diese Sicht. Unsere Erfahrung mit diesen Film ist, dass Kinder ihn durchaus anders sehen als Erwachsene und auch über andere Dinge lachen. Und sie mögen ihn, der Film hat auf dem „BAFICI“, dem großen internationalen Festival des unabhängigen Films in Buenos Aires 2009 den Publikumspreis bei den Kinderfilmen gewonnen. Natürlich erfahren wir bei jeder Diskussion, wie vielfältig die Sichtweisen zu einem Film sein können. Ich freue mich über die Wahrnehmung einer Zuschauerin, dass der Film für sie argentinische Lebensweisen auf dem Land sehr typisch wiedergibt. Sie hat zwei Jahre als Lehrerin in Argentinien gearbeitet und kennt das Leben dort.


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